Ausstellung: MADELEINE DIETZ

 

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Eröffnung:
9. März 2007, 20 bis 22 Uhr

Einladung zur Vernissage

Arbeiten von Rolf Rose

 

In den Bildobjekten von Rolf Rose (geb. 1933) ist die Farbe nicht nur Darstellungsmittel, sondern auch Darstellungsgegenstand. Die Form seiner monochromen Arbeiten wird sowohl durch den Körper der Farbe als auch durch ihre Struktur ersetzt. Rose verleiht seinen Gemälden Lebendigkeit, in dem er die aufgetragene Farbpaste mit verschieden großen Rakeln durchkämmt. Durch die handgezogenen Spachtelzüge untergräbt er die Strenge der Monochromie und erreicht eine Rhythmisierung der Bildfläche.
Die quadratischen und rechteckigen Bildträger aus Holz, Leinen oder Aluminium werden mit Farbe oft in mehreren Lagen beschichtet. An den Seitenkanten liegen diese Schichtungen offen, hier lassen sich die einzelnen Farblagen ablesen. Seine Arbeiten suggerieren somit keine Räumlichkeit und Plastizität, sie sind räumlich und plastisch.
Durch minimale Variationen belebt Rolf Rose die Flächen, die direkt auf das Licht reagieren und mit ihm kommunizieren. Das Auftragen von Granitstaub verleiht der Oberfläche einen metallischen Glanz; es entstehen pulsierende, leuchtende Farbfelder, die den Eindruck räumlicher Tiefe vermitteln.

In der Ausstellung werden sowohl frühe als auch neue Arbeiten des Künstlers gezeigt.

   
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